The man in the mirror – der Mensch im Spiegel

Die Menschen in unserem Umfeld

Hast Du Dir auch schon Gedanken darüber gemacht, warum wir bestimmte Menschen in unserem Umfeld haben? Menschen, die oft unsere „Knöpfe“ drücken und uns so richtig aus der Fassung bringen können

Das ganz besondere daran ist – für mich – dass , wenn wir diesen „bestimmten“ Menschen aus dem Weg gehen, dass wir bald wieder mit einem anderen Menschen konfrontiert sind, der uns ähnliches widerspiegelt wie der Mensch zuvor

Könnte es vielleicht sein – einfach mal so als Annahme – dass uns diese Menschen im Besonderen oder Menschen im allgemeinen gewisse Erkenntnisse widerspiegeln?

Dass wir uns im Gegenüber erst wirklich erkennen

„Den Splitter im Auge des Anderen siehst Du, doch den Balken im eigenen Auge siehst Du nicht“

Wenn nun also unser Gegenüber uns hilft, uns besser zu erkennen oder sogar eine Täuschung aufzulösen – das Ende der Täuschung, was dann diese berüchtigte „Enttäuschung“ wäre –  sollte dieses Gegenüber dann nicht eine grosse Portion Dankbarkeit für diesen Liebesdienst erhalten?

Was haben wir jedoch in der Schule gelernt – meistens hier auf dem Pausenplatz? Den anderen beschimpfen und mit dem Finger auf ihn zeigen: Dieser böse Mensch! Wie wagt er dies nur! Uns so etwas anzutun! Mit dem spreche ich kein Wort mehr! Nie wieder! Mit dem bin ich ein für alle mal fertig!

Was wäre, wenn wir hier schon in der Schule gelernt hätten, hinter das Ereignis zu schauen? Und uns, anstelle von Sanktionen auszusprechen, Fragen stellen würden? Es gibt so viele zielführende Fragen – dazu komme ich gleich. Lass uns doch zuerst noch tiefer in unser Spiegelbild eintauchen….

Wer ist denn jetzt der Narzist?

Heute finden wir viele Beiträge im Internet über das „typische“ Verhalten eines Narzisten. Ich finde diese Beiträge sehr hilfreich, um die verschiedenen spannenden Facetten des Menschseins noch besser kennenzulernen und zu verstehen

Jeder Mensch hat alles in sich, was auf dieser Welt existiert einiges davon lebt der Mensch schon sehr bewusst und anderes ist ihm unbewusst. Das was ihm bewusst ist und er einmal in seinem Leben beschlossen hat abzulehnen – NEIIIIIIIN! Dieses Verhalten / diese Eigenschaft hat absolut NICHTS mit mir zu tun – wird diesem Menschen nun von anderen Menschen „gespiegelt“. Immer wieder, bis dieser Mensch seine Erkenntnis aus diesem Spiegelbild gewonnen hat und dieses Verhalten / diese Eigenschaft bewusst als ein Teil seiner selbst – als wundervolles Hologramm – angenommen hat. Mit einem grossen Herzen, grossem Verzeihen für die menschliche „Schwäche“ im allgemeinen und die eigene im besonderen und seeeeehr viel Selbstliebe

Bis wir diesen Weg der Erkenntnis zur Weisheit gegangen sind, üben wir und zeigen unterdessen noch ganz deutlich mit weit hervor gestrecktem Zeigefinger auf unser Gegenüber. Haben wir denn schon einmal bewusst hingeschaut: Wir zeigen mit mindestens 3 anderen Fingern auf uns

Wenn wir nun noch einmal diese Annahme hervorholen, dass der Andere hier unser Spiegelbild sein könnte…

Zielführende Fragen

Wo habe ich diese Eigenschaften in meinem Leben, die mich bei anderen so triggern?
Kann ich die Antwort darauf in Liebe annehmen? Auch wenn sie sehr schmerzt?
Kann ich diesen Umstand bewusst wahrnehmen, dazu stehen und dadurch meine Welt verändern?
Was könnte ich in meinem Leben verändern, damit mir solche Eigenschaften nicht mehr gespiegelt werden?
Ist denn nicht jeder Mensch zu einem Teil „Narzist“?
Wie gross ist mein gelebter Narzisten-Teil?
Was genau brauche ich dazu:
um mit diesen Erkenntnissen umgehen zu können?
um mit mehr Leichtigkeit mit solchen Situationen umgehen zu können?
um diese menschliche „Schwäche“  mit einem grossen Herzen und (Selbst-) Verzeihen anzunehmen?
um mehr Selbstliebe zu leben?
um dies spannenden Geschichten des eigenen Gehirns (Kopfkino) zu durchschauen?

Unsere Selbstliebe

Ganz sicher würde uns in solchen Momenten des „jüngsten Gerichtes“ eine grosse Portion Selbstliebe helfen

Eine weitere wichtige Zutat ist – meiner Meinung nach – eine ganz grosse Portion Humor

Von Herzen Lachen heilt so sehr und wer gelernt hat, über sich selbst zu lachen, dem fällt vieles im Leben leichter. Er hat auch öfters viel, worüber er lachen kann

Verpacke doch einmal Deine Geschichte in einen Schwarz-Weiss Stummfilm – so à la Charlie Chaplin und lasse die Ereignisse ganz langsam vor Dir ablaufen. Erlaube Dir hier ganz laut und genüsslich über den Hauptdarsteller zu lachen

Was genau bedeutet denn Selbstliebe?

Was bedeutet denn Selbstliebe für Dich?

Wie fühlt es sich für Dich an, vor dem Badezimmerspiegel zu stehen und zu Dir zu sagen: „Vorname“, ich liebe Dich  (Weisst Du, keiner sieht es –  Du kannst dies ruhig öfters ausprobieren – bis es sich „normal“ anfühlt)

Du könntest – einfach mal so als Idee – sogar so weit gehen, dass Du Dir vor Deinem Badezimmerspiegel all dies sagst, was Du gerne von anderen hören möchtest:

Dass Du toll bist und super aussiehst
Dass Du so wundervoll einzigartig bist
Dass Du ganz in Dich vernarrt bist
Dass Du…. und hier ganz heimlich Dein sensationellstes Liebesgeflüster an Dich…. täglich ….. täglich mehrmals
Dass Du so glücklich bist, täglich mit Dir zu leben und immer noch mehr von dieser spannenden Welt und von Deinem spannenden Leben zu entdecken

Hast Du schon gewusst, dass wir Menschen genau dies in unser Leben ziehen, was wir am meisten denken?

Was genau willst Du in Deinem Leben haben?

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